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Das Bewerbungsgespräch

Paar beim Flirten in abgedunkeltem RaumErotische Shortstorys

 

Mit 19 hatte Lisa endlich die Schule abgeschlossen und fand auch sogleich einen Praktikumsplatz in einem Betrieb, der ihr als Ausbildungsbetrieb ideal erschien. Sie liebte ihr Praktikum, doch es gab einen Wehmutstropfen, der ihr den Arbeitsalltag vermieste. Es gab noch drei andere, wirklich gut aussehende Praktikantinnen, die tatsächlich an der Ausbildungsstelle interessiert waren und mit ihr konkurrierten. Wie sollte sie sich gegen die drei bloß durchsetzen? Sie hatte immer den Eindruck, dass besonders Stella mit dem überaus attraktiven Abteilungsleiter flirtete und damit ihre Chancen natürlich beträchtlich erhöhte.

Entsprechend aufgeregt war sie, als drei Wochen vor Praktikumsende plötzlich verkündet wurde, dass der Abteilungsleiter mit jeder Praktikantin einzeln sprechen wollte. Sie war als letzte von ihnen dran und als Stella, Britte und Gina mit einem überlegenen Lächeln aus ihren Gesprächen kamen, sank ihr Mut fast auf Null. Entsprechend missmutig und schüchtern saß sie dem Abteilungsleiter mit seinen bernsteinfarbenen Augen gegenüber. "Hallo Lisa", grüßte er freundlich und sie grüßte scheinbar höflich zurück. Nachdem er sie zum Praktikum befragt hatte und sie eine flammende Rede darüber hielt, wie gut ihr der Job gefiel, trommelte er nachdenklich auf dem Tisch. "Du gefällst uns auch sehr gut Lisa, daher möchte ich dir einen Vorschlag machen." Sie sah neugierig auf und wurde nervös. "Wir haben am Montag eine außerterminliche Präsentation mit vielen Gästen, daher muss am Wochenende der gesamte Sitzungssaal gereinigt und vorbereitet werden. Es sind mit Sicherheit zehn Stunden Arbeit, aber du würdest uns einen großen Gefallen tun und es würde sich sicherlich positiv auf deine Chancen auswirken, wenn du uns hilfst", sagte ihr Chef und sah sie intensiv an.

 

Eine falsche Entscheidung?

Paar entkleidet sich beim Liebesspiel

"Ich wollte zwar am Wochenende wegfahren, aber das kann ich verschieben, sie können auf mich zählen", sagte Lisa ohne nachzudenken und ein überraschter Ausdruck ging über das Gesicht von Marc Percie, dem Abteilungsleiter. "Ich hätte aber auch noch einen anderen Vorschlag", sagte er leise und sah betreten zu Boden. In Lisas Bauch brummte es aufgeregt und sie fragte kaum hörbar, worum es sich handeln würde. "Wenn du dich heute Abend mit mir im Hotel triffst und mit mir schläfst, hast du die Ausbildungsstelle sicher", gab ihr Chef leise zur Antwort und Lisas Augen wurden groß. Gedanken schossen ihr durch den Kopf und der Mann war wirklich attraktiv. Außerhalb der Arbeit wäre sie vermutlich jederzeit mit ihm ins Bett gegangen, aber sie wollte sich ihren Ausbildungsplatz nicht erschlafen, sondern erarbeiten.

Energisch stand sie auf und ließ ihre schmächtige Faust auf den schweren Eichentisch donnern. "Nein danke, für so etwas bin ich nicht zu haben!", zürnte sie und verließ mit hastigen Schritten den Raum. Dass Marc ihr mit einem Lächeln nachsah, konnte sie nicht mehr erkennen. Sie war froh, als der Tag vorbei war und am Wochenende, als sie die Sonderarbeit erledigte, begegnete ihr keiner von den Kollegen und Vorgesetzten. Erst am Montag sah sie den Abteilungsleiter wieder und senkte wütend den Blick, als er ihr freundlich zuwinkte. Sie wunderte sich, denn weder Stella, noch Britta oder gar Gina ließen sich an diesem ganz normalen Arbeitstag blicken. Als der Abteilungsleiter kurz vor der Mittagspause in ihr Büro kam und sie zum Gespräch bat, schlug ihr Herz bis zum Hals. Nun würde sie sicher die Quittung für ihre Ablehnung bekommen, er würde ihr sagen, dass sie den Ausbildungsplatz verloren hatte.

 

Eine große Überraschung

"Setz dich Lisa", bat Marc mit einem verschmitzten Lächeln und sie sah ihn zornig an. Er brauchte gar nicht so freundlich tun, schließlich hatte er ihr die Ausbildung verdorben. "Warum bin ich hier?", fragte sie barsch und er lächelte noch breiter. "Du bist hier, um deinen Ausbildungsvertrag zu unterschreiben, vorausgesetzt, du willst ihn noch", gab Marc zur Antwort und ihre Augen wurden groß. "Aber, wie ist das möglich, ich habe doch die besondere Dienstleistung abgelehnt?", stammelte sie und nun lachte ihr Chef befreit auf. "Du warst die einzige deiner Konkurrentinnen, die diese Aufgabe abgelehnt hat und stattdessen die Sonderarbeit gewählt hat. Alle anderen waren nicht bereit am Wochenende zu arbeiten, dafür aber umso mehr bereit, mit mir ins Hotel zu gehen. Im Sinne der Firma können wir aber nur jemanden einstellen, der wirklich arbeitsbereit und engagiert ist und das bist du".

Lisa war fassungslos, sie hatte sich richtig entschieden, obwohl sie fast schon mit dem Ausbildungsplatz abgeschlossen hatte. Etwas quälte sie aber noch und sie sah Marc nicht an, als sie leise fragte: "Das heißt, sie haben mit Britta, Stella und Gina geschlafen?" Ein amüsiertes Schnauben kam über seine Lippen. "Lisa, denkst du das wirklich von mir? Ich bin zu allen drei Dates natürlich hingefahren, aber nur um den Damen zu sagen, dass sie als Auszubildende nicht in Frage kommen und dass sie ihre Moralvorstellungen hinterfragen müssen. Ich wollte ihnen die Peinlichkeit ersparen, hier noch einmal antreten zu müssen. Ich würde niemals mit einer Praktikantin oder einer Auszubildenden schlafen". Er sah sie fest an und Lisa fiel ein Stein vom Herzen. Es störte sie jedoch, dass er Sex mit einer Auszubildenden ausschließen würde, schließlich war er schon ziemlich heiß.
 

Kündigung und Wiedereinstellung

"Bin ich dann jetzt noch Praktikantin oder schon Auszubildende?", wollte sie wissen und er zuckte nachdenklich die Achseln. "Das Ausbildungsjahr beginnt übernächste Woche und eine kleine Auszeit hast du dir vorher noch verdient denke ich. Wir lösen deinen Praktikumsvertrag heute auf, du gehst für eine Woche in Urlaub und kehrst dann als Auszubildende zurück", schlug er vor und sie lächelte und stand auf. Mit festen Schritten ging sie zur Tür, ließ das Rollo herunter und schloss die Tür ab. Marc schaute sie irritiert an und verstand nicht was vor sich ging. "Nochmal zum besseren Verständnis, ich bin also jetzt im Prinzip gekündigt und werde in zwei Wochen neu eingestellt?", versicherte sich Lisa und Marc nickte. "Das ist gut" murmelte sie, ging um seinen Schreibtisch herum und setzte sich keck vor ihn. "Dann ist das hier sicherlich nicht verboten", flüsterte sie, als sie langsam ihre Schenkel öffnete und den Blick unter ihren Rock freigab.

"Was, was tust du denn?", stammelte er, doch die Erregung hatte ihn längst gepackt. Er wollte Lisa schon lange, doch als Abteilungsleiter musste er sich natürlich zurückhalten. Doch jetzt gab es kein Halten mehr, sie saß vor ihm und er konnte durch ihren schwarzen Spitzenslip sehen, dass ihr bereits die Feuchtigkeit im Schoß zusammenlief. Er stand auf, trat zwischen ihre Schenkel und beugte sich nach vorn, um ihr einen intensiven Kuss zu geben. Doch die anfängliche Scheu war schnell vergessen und die Lust zwischen dem Chef und seiner baldigen Auszubildenden brannte wie ein nicht enden wollendes Feuer. Seine Hände schoben ihre Bluse nach oben, er massierten ihre Brüste, während ihre Hände ihn aus seiner langen Anzugshose befreiten. Kaum fünf Minuten nach ihrem ersten Kuss spürte sie ihn auch schon in sich. Es war ein schneller, leidenschaftlicher Akt, dem sich beide hingaben, doch es war klar, dass es nicht der letzte gewesen sein würde. Sie verabredeten sich für den Abend in jenem Hotel, in das Marc seine Praktikantin schon mal eingeladen hatte. Der Unterschied war, dass sie diesmal kommen würde und dass sie ihren Ausbildungsplatz nicht mit unmoralischen Verdiensten angeln würde.

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