Kostenlos anmelden

Ich bin ein(e):
weiter »

Ein Herbsttag mit Folgen

Erotische Shortstorys

 

Gedankenverloren sah Vera aus dem Fenster. Es war ein herrlicher Sonntag im Herbst, doch sie hatte keine Ahnung, was sie heute anfangen sollte. All ihre Freundinnen waren verabredet oder nicht erreichbar, sie selbst langweilte sich schon seit Anfang des Tages. Durchs Fenster sah sie ihre Nachbarin nach Hause kommen, sie trug einen Korb voller Pilze auf dem Arm und da hatte Vera eine Idee. Sie liebte Pilze über alles und die Produkte aus dem Supermarkt waren für ihre Ansprüche einfach nicht gut genug. Da das Wetter wirklich herrlich war, beschloss sie selbst in den Wald zu fahren, um Pilze zu sammeln. Sie zog sich rasch ein paar alte Kleider an, schnappte sich zwei Körbe und dann machte sie sich auf den Weg. Mittlerweile war Vera bestens gelaunt, sie wusste endlich, wie sie den langweiligen Sonntag verbringen konnte und außerdem freute sie sich auf ein leckeres Pilzgericht. Sie kannte den Wald noch aus ihrer Kindheit, sie war oft mit ihrem Vater in die Pilze gegangen. Auf dem großen Parkplatz war eine Menge los, anscheinend war sie nicht die einzige, die bei diesem Wetter unbedingt etwas unternehmen wollte. Leise summend schlenderte sie über den Waldweg und verließ diesen nach einigen hundert Metern, da die besten Pilze natürlich nicht am Wegrand wuchsen. Die Luft war herrlich, die Sonne schien zwischen den Baumkronen durch und Vera bemerkte gar nicht, dass sie sich immer weiter vom Waldweg entfernte. Plötzlich sah sie eine Kolonie von Steinpilzen am Boden und jubelte innerlich.

Der Weg zurück

Eifrig sammelte sie Pilz um Pilz und nach einer knappen halben Stunde waren beide Körbe randvoll mit den leckeren Köstlichkeiten. Sie hatte sich bereits Gedanken gemacht, was sie heute Abend in der Küche zaubern würde und sich für ein Pilzragout entschieden. Schnellen Schrittes machte sie sich auf den Rückweg, doch sie sah weit und breit keinen Weg. Ein wenig irritiert sah sie sich um, war sie wirklich so weit nach draußen gegangen? Sie lief weiter und weiter, doch der Waldweg kam nicht in Sicht und langsam ging die Sonne bereits unter. Vera unterdrückte ihre Panik, ihre Schritte wurden schneller, doch sie konnte nicht länger leugnen, dass sie sich verirrt hatte. Erschöpft ließ sie sich auf einen Baumstamm fallen und zog ihr Handy aus der Tasche. Sie würde ihren Vater anrufen müssen, er kannte den Wald wie seine Westentasche. "Kein Empfang", fluchte sie Sekunden später und schmiss ihr Handy zurück in die Tasche. Ratlos saß sie mitten im Wald und überlegte angestrengt, was sie nun tun solle. Plötzlich hörte sie hinter sich hastige Schritte und sah sich um. Ein Mann eilte nur wenige Meter entfernt durch das Dickicht und Vera sprang auf. "Hallo, helfen sie mir", rief sie und der Wanderer drehte sich um. "Nanu", sagte er überrascht, "was machen sie denn hier"? Er kam näher und Vera sah ihn genauer an. Er musste in ihrem Alter sein, seine dunklen, attraktiven Augen leuchteten in der Dämmerung des Waldes. "Ich habe mich verlaufen", gab sie ein wenig trotzig zurück und ihr Gegenüber lachte. "Frauen alleine im Wald", spottete er und Vera hob drohend die Faust. "Was machen sie denn hier", fragte sie nun und er erklärte mit einem breiten Lächeln, dass er der Förster des Waldes sei.

Ein heißer Tee tut gut

"Ich mache ihnen einen Vorschlag", sagte er nun, "wir gehen zurück zum Forsthaus, sie wärmen sich ein wenig auf und trinken einen Tee und später fahre ich sie nach Hause". Vera nickte dankbar, sie fror wirklich erbärmlich und Durst hatte sie auch. Eilig lief sie neben dem jungen Förster her und nur wenige Minuten später stand sie in der behaglichen Küche des Forsthauses. Der dampfende Tee tat ihr gut, doch sie fror noch immer. Mark, so hieß der Förster, war schon vor einer viertel Stunde verschwunden und sie saß allein in der Küche. Endlich kam er zurück. "Ich habe Dir ein Bad eingelassen", lächelte er sie an, "rasch in den ersten Stock, sonst erkältest Du Dich noch", fügte er hinzu und Vera nickte dankbar. Oh ja, ein warmes Bad, das konnte sie nun gebrauchen. Als sie sich im warmen Wasser ausstreckte, dachte sie über die Begegnung nach. Er war verdammt attraktiv fand sie und sie hatte auf einmal große Lust, ihn näher kennenzulernen. Sie rief zweimal nach ihm, bis er endlich vorsichtig den Kopf durch die Badezimmertür streckte. "Brauchst Du was?" fragte er und sie nickte. "Ja, ein wenig Gesellschaft" flüsterte sie und sah ihn mit begierigem Blick an. Mark verstand, doch er zog seinen Kopf zurück und schloss die Tür. Vera ärgerte sich, sie war wieder einmal zu forsch gewesen, ein Problem was ihr schon so manche Männerbekanntschaft vermiest hatte. Doch sie irrte sich, denn zwei Minuten später öffnete sich die Tür wieder und Mark kam nackt ins Badezimmer zurück. "Gesellschaft gibt es nur, wenn Du mir einen Platz in der Wanne anbietest", grinste er und sie rutschte freudig ein Stück zur Seite. "Aber gerne doch", gab sie keck zurück und schon saß er ihr gegenüber.

Ein bisschen Wärme braucht jeder

"Verführung eines Försters ist aber kein Kavaliersdelikt", raunte er ihr zu und sie sah ihn gespielt erschrocken an. "Dann musst Du mich wohl verhaften", grinste sie, beugte sich nach vorne und küsste ihn sanft auf die Lippen. Dann legte sie ihre Beine auf den Badewannenrand, lehnte sich zurück und winkte ihn mit dem Finger heran. "Komm her wenn Du mehr willst", wisperte sie und er ließ sich die Einladung nicht entgehen. Ihre Beine schlangen sich um seine Hüften, als er sich über sie beugte, um ihre Lippen erneut mit einem Kuss zu versiegeln. Sein Oberkörper streifte ihre erregten Brustwarzen und als seine Hand zwischen die lustvoll geöffneten Schenkel glitt, stöhnte sie unwillkürlich auf und drängte sich ihm entgegen. Ihre Brüste ragten aus dem Wasser und Mark küsste sich langsam über ihren Hals nach unten, um die kleinen Warzen mit der Zunge zu umkreisen. Er saugte sie in seinen Mund und als Vera ihn mit den Beinen näher an sich zog, glitt er wie von selbst mit seiner Erregung zwischen ihre Schenkel und begann sie vorsichtig zu lieben. Sie seufzte erregt auf und nahm seinen Kopf zwischen ihre Hände, um ihn noch einmal voller Leidenschaft zu küssen. Sie presste ihm ihr Becken entgegen, umklammerte ihn wie eine Ertrinkende und rieb dabei ihre Brüste an seinem Oberkörper. Doch Mark zog sich von ihr zurück, er stieg aus der Wanne und dann hob er sie einfach auf seine Arme. "Ich will Dich genauso wie Du mich", raunte er ihr zu, "doch ich möchte jeden Zentimeter Deines schönen Körpers erkunden", setzte er hinzu und trug sie in sein Schlafzimmer. Nass und voller Lust landeten die beiden auf seinem Bett und setzten ihr Liebesspiel fort. Mark küsste ihren Körper leidenschaftlich, er ließ keine Stelle aus und als sein Kopf zwischen ihren Schenkeln angelangt war und er sie dort liebkoste, brach der Höhepunkt fast automatisch wie ein Wirbelsturm über sie herein. "Liebe mich", hauchte sie und er konnte der Einladung nicht widerstehen. Es war nicht der letzte Akt des Abends und aus Veras Ausflug in den Wald wurde eine schlaflose, unvergessliche Nacht.

Weitere Erotische Geschichten: