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Kamasutra – lustvolle Gymnastik

Übersetzt heißt das aus dem indischen Sanskrit stammende Wort Kamasutra „Verse des Verlangens“ und genau darum geht es auch. In dem traditionellen Buch Kamasutra werden verschiedene Sexpraktiken dargestellt. Im Hinduismus hat dieses Buch eine sehr wichtige Bedeutung, denn Lust gehört, neben Wohlstand, Rechtschaffenheit und Erlösung, zu einem der vier Lebensziele der Hindus.

Ein Paar unter der Bettdecke

Heutzutage ist die traditionelle Bedeutung des Kamasutras eher nebensächlich. Hauptsächlich wird Kamasutra angewandt, um das Sexleben in einer Beziehung wieder aufzufrischen oder aber um für ein erotisches Abenteuer zu sorgen. Oft ist Kamasutra eine sexuelle Herausforderung für Paare, denn für manche Stellungen ist etwas Übung und Gelenkigkeit erforderlich. Wer vor Outdoorsex nicht zurückschreckt, der sollte schwierigere Positionen im Wasser üben, denn die Schwerelosigkeit des Wassers lässt vieles leichter fallen.

Basiswissen über Kamasutra

Der Grundgedanke des Kamasutras handelt von der Beziehung zwischen Lingam (dem männlichen Geschlechtsorgan) und Yoni (dem weiblichen Geschlechtsorgan). Es gibt verschiedene Möglichkeiten wie sich die beiden vereinen können. So wird das Vorstoßen, Reiben und Drücken des Lingam als Vatsyayana bezeichnet. Hierbei kann unterschieden werden ob die Yoni einseitig, wie beim Eberstoß, oder beidseitig, wie beim Stierstoß, stimuliert wird. Aber nicht nur der Mann hat Einfluss auf das Geschehen beim Sexdate. So kann die Frau beim Kamasutra variieren, indem sie die Muskeln ihrer Yoni anspannt oder sich frei bewegt. Die Anspannung wird als Zange und die Bewegung als Kreisel bezeichnet.

Die Zehn besten Stellungen

Beginner:

  • Regenbogen-Stellung: Eine typische Position im Kamasutra ist der Regenbogen. Stabilität ist hier sehr wichtig. Die Lady legt sich hierbei bäuchlings, mit Blick in Richtung seiner Füße, auf ihre Beine. Er sitzt zwischen ihren gespreizten Beinen und hält sich an ihren Schultern fest. Durch langsame, aber intensive Bewegungen kann diese Kamasutra Stellung zu einem echten Highlight werden.

  • Den Pfau füttern: Zu Beginn der Stellung ist es am einfachsten, dass die Frau sich auf eine Anhöhe, also beispielsweise die Küchenzeile oder den Küchentisch setzt. Dann stellt sich der Mann zwischen ihre Beine und sie schlingt ihre Beine um seine Hüfte. Anschließend wird die Frau hochgehoben und durch Stoßbewegungen des Mannes stimuliert. Wem das zu anstrengend ist, kann das Hochheben natürlich auch weglassen und sich und die Frau auf der Anhöhe zum Höhepunkt stoßen.

  • Gespaltener Bambus: Für ein besonders tiefes Eindringen sorgt die Gespaltener-Bambus Stellung. Die Frau liegt auf dem Rücken, eventuell mit ein paar Kissen unter Gesäß und Rücken. Der Mann kniet sich vor sie und hebt ihr Becken an. Daraufhin umschließt sie ihn, mit ihren Beinen. Durch Anheben und Senken des Beckens wird dieses Kamasutra-Erlebnis definitiv zu etwas ganz besonderem.

  • Elefantenstellung: Eine etwas entspanntere Kamasutra Stellung ist die folgende Position. Hierbei liegt die Dame auf ihrem Bauch und spreizt etwas ihre Schenkel. Der Mann legt sich, ebenfalls bäuchlings, auf die Frau und vereint sich von Hinten mit ihr. Durch Anspannen und Loslassen der Oberschenkel kann die Frau hierbei die Leidenschaft des Mannes entfachen.

  • Schmetterling: Beim Schmetterling befindet Er sich in kniender Position und hat ein Bein im rechten Winkel aufgestellt. Darauf setzt sich nun die Frau und umfasst ihn mit ihren Beinen. Für besseren Halt wird Sie von ihm zusätzlich umarmt.

Fortgeschritten:

  • Das sich putzende Kaninchen: Eine weitere sehr erotische Möglichkeit ist das Kaninchen. Der Mann kann sich hierbei voll und ganz von der Frau verwöhnen lassen. Er liegt nämlich einfach nur auf dem Rücken, während sie, mit dem Rücken zu seinem Gesicht, auf ihm sitzt. Besonders durch Wechsel von Zange und Kreisel der Yoni, wird diese Stellung zu einem echten Männer-Favoriten.

     

  • Antilope: Kamasutra für Geübte. Bei der Antilope, oder auch Rossantilope, bleibt der Herr stehen und umfasst das Becken der nackten Dame . Diese lässt sich nun, mit partnerlicher Unterstützung, nach hinten fallen, bis sie mit ihren Beinen die Hüfte des Mannes umschließen und ihre Hände auf dem Boden vor seinen Füßen abstellen kann.

  • Indrani: Die nach der Göttin Indra benannte Pose zählt im Kamasutra zu der höchsten aller Vereinigungen. Der Herr dirigiert mit seiner Vatsyayana die Frau, welche mit so weit wie möglich angewinkelten Beinen vor ihm liegt. Besonders erregend ist diese Stellung, wenn er dabei ganz sanft ihr Becken anhebt und wieder sinken lässt.

  • Pferd: Beim Kamasutra kommt es oft vor, dass man offen für etwas Gymnastik sein muss. So auch die folgende Kamasutra-Stellung. Beim Pferd liegt Sie auf dem Rücken und streckt ihr rechtes Bein so gerade wie möglich in die Luft, das linke Bein wird locker angewinkelt neben den Körper fallen gelassen. Er stützt das ausgestreckte Bein mit seiner Schulter ab und kann sich so tief mit der Yoni vereinen und mit mal sanften, mal härteren Stoßen verwöhnen.

Gestaltungsmöglichkeiten vor dem Kamasutra

Für alle, die mit ihrem Partner die Vorliebe für außergewöhnliche Kamasutra-Positionen teilen, bieten sich als Vorspiel erotische Massagen an. Eine ganz andere erotische Massage wäre auch ein Footjob, der für viel sexuelle Erregung sorgt. Der Körper kann sich hierbei entspannen, aber dennoch wird die Lust des Partners entfacht. Diejenigen, die ebenfalls Kamasutra-Fantasien haben, denen aber der passende Partner fehlt, sollten den Schritt wagen sich in einem Dating Portal, wie Treffpunkt18, anzumelden. Unter den Mitgliedern können Sie einen geeigneten Partner finden, oder sich aber einfach nur von Kamasutra-Geübten beraten lassen. Trauen Sie sich, Sie werden es nicht bereuen!

 

Bildnachweise:
1. Bild © mariesacha - Fotolia