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Libido – Höhen und Tiefen der Lust

Paar beim LiebesspielDen Begriff „Libido“ verwenden wir heute ganz selbstverständlich, wenn wir Sexualtrieb, Lust und Begehren meinen. Doch woher kommt der Begriff eigentlich und was versteht man genau darunter? Lesen Sie außerdem in diesem Erotik Lexikon Beitrag, welche Faktoren Einfluss haben auf die menschliche Lust. Ist Begehren bei Frauen und Männern unterschiedlich ausgeprägt? Zusätzlich geben wir Tipps, wie Sie Ihre Begierde auf natürlichem Wege wieder entfachen.

Inhalt

Libido – was ist das?Ticken Männer und Frauen in Sachen Libido anders?Die Lust natürlich steigernDie Lustpille für Sie - Sexuelle Revolution oder überflüssig?Leben Sie Ihre Lust aus!

Libido – was ist das?

„Libido“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Lust“, „Begierde“. Im engeren Sinne wird damit „Wollust“, „Trieb“, „Maßlosigkeit“ bezeichnet. Seit Sigmund Freud gelangte der Begriff in aller Munde. Der Vater der Psychoanalyse verwendete Libido als Bezeichnung für die psychische Energie des Menschen, die mit dem Sexualtrieb verknüpft ist. Im Laufe seiner Forschung gebrauchte er Libido auch für andere Aspekte: So benannte er damit ebenso kulturelle Tätigkeiten, die er als Ersatz (Sublimierung) der sexuellen Befriedigung verstand. Durch die Unterdrückung der Sexualität in der Gesellschaft seiner Zeit sah Freud in kulturellen Aktivitäten ein Umlenken der libidinösen Energie auf andere Bereiche des Lebens, die im Idealfall von sozialem und wissenschaftlichem Nutzen sind. So bestand für Freud letztlich auch bei allen nichtsexuellen Tätigkeiten immer ein Zusammenhang zur sexuellen Triebkraft. Freuds Nachfolger, Carl Gustav Jung, benannte mit Libido wiederum jede psychische Energie eines Menschen. Er sah darin ein Streben nach Etwas.

Attraktiver nackter Männerkörper

Ticken Männer und Frauen in Sachen Libido anders?

Bei der Frage, ob sich die Libido bei Frauen und Männern grundlegend unterscheidet, streiten sich die Geister. Zu diesem Thema gibt es verschiedene Studien, die zu widersprüchlichen Ergebnissen kommen. Zu den entscheidenden Faktoren, die auf die Libido von Mann und Frau Einfluss haben, zählen psychische, soziale und gesellschaftliche Aspekte. All dies wirkt sich bei jedem Menschen unterschiedlich aus. Die Libido wird im menschlichen Körper angefacht von einem komplizierten Gebilde aus Hormonen, Neurotransmittern, der jeweiligen Beschaffenheit des Körpers sowie der genetischen Veranlagung. Äußere Faktoren wie negativer Stress haben darauf ebenso Einfluss wie Erziehung, gesellschaftliche Erwartungen und das Selbstwertgefühl einer Person.So kann Scham ein großer Hemmer sein beim Sex und die Libido negativ beeinflussen. Umfragen ergaben, dass das Schamgefühl bei Frauen in vielen Dingen deutlich größer ausgeprägt ist als bei Männern. Gerade was das Verhältnis zum eigenen Körper betrifft, lassen sich Frauen durch die Idealvorstellungen, die in den Medien allgegenwärtig sind, schnell einschüchtern. Das Gefühl, nicht attraktiv genug zu sein für den Partner, führt dazu, dass viele Frauen den Sex lieber gleich vermeiden.Häufig ist zudem mangelnde Intimität ein Libido Killer, der besonders auf Frauen zutrifft. So stören sich viele Frauen daran, wenn beispielsweise im Nebenzimmer eines Hotels jemand mithören könnte, was gerade im Bett der Nachbarn vor sich geht. Andere wiederum törnt gerade diese Vorstellung besonders an.Bei Männern mit einem geringen Selbstwertgefühl kann bereits ein einmalig schlechtes Erlebnis im Bett ausreichen, um die Libido nachhaltig abzuschwächen. Die Angst, erneut zu versagen, sitzt dann so tief, dass an Sex nicht mehr zu denken ist. Bei manchen Frauen ist die Antibabypille ein Dämpfer für die Libido. Das in der Pille enthaltene Östrogen verhindert in höherer Dosierung die Wirkung von Testosteron, also dem Hormon, das Männer und Frauen auf Touren bringt. Auch beim beim Mann führt ein starker Testosteronmangel zur Abschwächung der Libido.Weitere Einflüsse, die sich negativ auf den Sexualtrieb beider Geschlechter auswirken können, sind Schlafmangel, übermäßiger Drogen- und Alkoholkonsum, Medikamente gegen Depressionen und Bluthochdruck, verschiedene Krankheiten wie Depression, Anorexie, Leberzirrhose, Hämochromatose etc. sowie ungelöste Probleme innerhalb der Paarbeziehung. Auch eine neue Elternschaft kann die Libido eines Paares erst einmal stark einschränken. Die volle Aufmerksamkeit gehört vorerst dem Baby. Schlaflose Nächte wegen eines schreienden Säuglings und eine komplett neue Lebenssituation tun ihr Übriges. Generell hat sich seit den 1990er Jahren viel getan: Die Enttabuisierung hat dazu geführt, dass sich männliches und weibliches Sexualverhalten immer mehr angenähert haben. Dennoch bestehen zum Beispiel beim Pornokonsum und bei der Selbstbefriedigung noch bis heute größere Unterschiede.Frau in sexueller ExtaseAußerdem werden Frauen, die die Initiative ergreifen und ihre Libido frei ausleben, von ihrem Umfeld und sogar von ihrem Sexpartner nach wie vor anders bewertet als Männer, die dies tun. So ergab eine Umfrage, dass sich Männer zwar gern von einer aktiven Verführerin zum Sex verlocken lassen, aber seltener auf eine feste Beziehung mit ihr eingehen würden.

Die Lust natürlich steigern

Psychologische Faktoren, die die Libido hemmen, lassen sich nach Aussage verschiedener Sexualtherapeuten naheliegender Weise durch die Lösung des Problems beseitigen. Ist zum Beispiel ein ungeklärter Streit in der Beziehung der Auslöser für die Flaute im Bett, hilft ein offenes Gespräch mit dem Partner womöglich weiter. Bei Stress an der Arbeit und im Alltag sollten Ruhephasen eingerichtet werden. Hier kann auch ein ausgleichender Sport Abhilfe schaffen. Yoga ist in dieser Hinsicht die erste Wahl, da es nicht nur entspannend auf Geist und Körper wirkt, sondern auch das Gefühl für den eigenen Körper und damit das Selbstbewusstsein stärkt. Für ein Paar, bei dem die erotische Anziehung im Alltag verloren gegangen ist, kann ein gemeinsamer Urlaub wahre Wunder wirken. Eine Auszeit zu zweit fernab von allen Verpflichtungen lässt viel Raum für eine erneute Annäherung. Ist keine Zeit für Urlaub da, tun es vielleicht schon gemeinsame Hobbys. Auch ein romantisches Dinner kann die Libido entfachen. Toller Bonus: Integrieren Sie doch mal aphrodisierende Zutaten in Ihre Speisen und bringen Sie damit das Blut in Wallung, aber auch das Wundermittel Yohimbin soll die Lust steigern. Bekannt für ihre luststeigernde Wirkung sind zum Beispiel Ingwer, Chili und Kakao. Mit einem Gläschen Wein oder einem erotischen Cocktail bauen Sie zudem Hemmungen ab und heben die Stimmung. Übertreiben sollte man es mit Alkohol allerdings nicht, sonst tritt eher eine betäubende statt erregende Wirkung ein und die gemeinsame Nacht wird zum Schnarchkonzert ohne leidenschaftliche Höhepunkte.Eine weitere natürliche Methode für Männer mit Potenzstörungen, die nicht auf Viagra zurückgreifen wollen, sind Schüßler Salze „Natrium chloratum Nr. 8“ und „Natrium phosphoricum Nr. 6“ sowie Tabletten mit Safran- oder Ginsengextrakten. Diese fördern die Durchblutung und damit die Erektionsfähigkeit und bringen die Libido auf natürlichem Wege wieder in Gang.

Die Lustpille für Sie - Sexuelle Revolution oder überflüssig?

Pinke und blaue TablettenAuch für Frauen wird derzeit eine Lustpille entwickelt. Anders als bei Viagra muss dieses sogenannte „Pink Viagra“ regelmäßig eingenommen werden, steigert den Blutfluss der Geschlechtsorgane und greift darüber hinaus über hormonelle Veränderungen in die Hirnchemie ein. Bisher sprechen sich deutlich mehr Männer als Frauen für die Libido Pille aus. Die größten Befürchtungen bestehen darin, dass Frauen durch die Einnahme eines solches Präparats unter sexuellen Erfolgsdruck gestellt werden.

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BildnachweiseBild1 Photographee.eu © - Fotolia.comBild2 Knut Wiarda © - Fotolia.comBild3 Wisky © - Fotolia.comBild4 lightprints © - Fotolia.com

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