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Voyeurismus - die Lust am Zuschauen und "Spannen"

Auge guckt durch ein SchlüsselochSeit Menschengedenken erregt der Anblick einer nackten Frau oder eines nackten Mannes die Phantasie der Beobachter. Bei Voyeuristen ist diese Phantasie besonders stark ausgeprägt und führt allein durch die Beobachtung zum Orgasmus und vollständiger sexueller Erfüllung.

Die Macht des Blickes

Beim Voyeurismus handelt es sich um eine Form der Sexualität, bei der die Erregung des Voyeurs / Beobachters allein durch die Betrachtung sich entkleidender oder nackter Personen und durch die Beobachtung sexueller Handlungen ausgelöst wird, ganz im Gegenteil zum Exhibitionismus. Es gibt unterschiedliche Formen dieser Neigung, wodurch sich der Voyeurismus in den allgemeinen und den heimlichen Voyeurismus unterteilt. In den meisten Fällen agiert der Voyeur im Geheimen und legt Wert darauf, bei seiner Beobachtung selbst unbeobachtet zu sein und nicht entdeckt zu werden. Die Lust am Schauen kann auf ganz unterschiedliche Weise erregen, sodass manche Voyeure beispielsweise allein durch den Tabubruch beim Beobachten erregt werden. Die Beobachtung erzeugt eine Erregung, die den Orgasmus auslöst und den Beobachter befriedigt zurücklässt. In der Regel ist Voyeurismus harmlos, wenn auch rechtlich umstritten und bei heimlicher Beobachtung fremder Menschen strafbar. Sollte die Beobachtung ein Gefühl der Macht auslösen und das Besitzdenken des Beobachters wecken, kann es sich neben der sexuellen Ausrichtung auch um eine psychische Störung handeln.

Der Voyeurismus in psychologischer und strafrechtlicher Betrachtung

Genießen Sie die Macht der Beobachtung und spüren beim Spannen ein Besitzgefühl, reagieren eifersüchtig, wenn sich "Ihr" Objekt der Begierde mit anderen Partnern trifft oder an einem für Sie ungewohnten Ort entkleidet, kann dies auf eine sexuelle Präferenzstörung hinweisen. Im Alltag müssen Sie mit voyeuristischer Neigung einiges beachten und sich darauf einstellen, dass die Beobachtung bei Entdeckung zu einem Problem führt. Der Grat zwischen Voyeurismus und der einfachen Beobachtung entkleideter Menschen ist schmal, wodurch auch eine sexuelle Präferenzstörung nicht ohne Weiteres erkannt wird. In Schwimmbädern oder in der Sauna, am FKK oder bei Online Videos ist die unbemerkte Beobachtung möglich und wird auch von Menschen vorgenommen, die offensichtlich nicht über eine voyeuristische Neigung verfügen. Dennoch unterscheiden Beobachtete zwischen dem unbemerktem Blick und dem Spannen. Beobachten Sie offen und starren Ihr Gegenüber sichtbar an, kann dies auch ohne eine sexuelle Handlung als Belästigung empfunden und zur Anzeige gebracht werden. Für den Voyeurismus gibt es in Deutschland kein Strafmaß, sofern Sie nicht in der Öffentlichkeit masturbieren oder Minderjährige beobachten.

Frau entkleidet sich

Was Voyeurismus im Beobachter auslöst

Wenn der Anblick fremder nackter Körper oder sexueller Handlungen zur Erregung führt, begibt sich der Voyeur in seine eigene Welt und nimmt nichts um sich herum, abgesehen vom Auslöser seiner Erregung wahr. Dabei muss ein Orgasmus nicht primär durch die Selbstbefriedung erzeugt werden. Viele Voyeure fühlen allein durch den Blick auf die Körper eine so starke Erregung, dass der Samenerguss ohne manuelle Stimulation kommt und das alleinige Beobachten für die Befriedigung ausreicht. Andere Voyeure filmen sexuelle Handlungen an Stränden, in Schwimmbädern und weiteren öffentlichen Bereichen, um den Kick der Erregung nicht nur im aktuellen Moment, sondern in Folge auch zu Hause und mehrmals hintereinander erleben zu können. Diese Form des Voyeurismus ist strafbar und wird bei Entdeckung zur Anzeige gebracht. Das Filmen greift in die Privatsphäre des Paares oder der aufgenommenen Person ein und kann bis zu ein Jahr Freiheitsstrafe oder ein hohes Bußgeld nach sich ziehen. Ist die Phantasie beim Beobachten sehr stark ausgeprägt, werden strafrechtliche Maßnahmen oder die Angst vor der Entdeckung ausgeblendet. Beim Voyeurismus handelt es sich um einen schmalen Grat zwischen dem Reiz des Verbotenen und dem Blick aus dem Verborgenen als Spiel oder aus dem Zwang heraus. Solange Sie aus Lust beobachten und keinen Zwang zum Voyeurismus verspüren, sich auf Partner, die um die Beobachtung wissen, berufen und keine Videoaufnahmen machen, ist vom Spiel mit der Lust, nicht vom krankhaften Voyeurismus die Rede. Der Grundstein für die Lust am Beobachten wird meist schon im frühen Kindesalter bis hin zur Pubertät gelegt.Voyeurismus gehört zu den wenigen Sexpraktiken, bei denen der sexuelle Kick keine Berührung braucht. Allein der Anblick von Brüsten, Geschlechtsteilen oder Pos lässt das Adrenalin und die Erregung wachsen. Bei sehr starker Erregung, beispielsweise durch die zusätzliche Angst der Entdeckung, kann der Orgasmus ohne eigenes Zutun auftreten. In den meisten Fällen geht Voyeurismus aber mit der manuellen Stimulation einher und führt zum Höhepunkt, während Ihre Augen auf dem Objekt Ihrer Begierde ruhen und Sie sich Erleichterung mit der eigenen Hand verschaffen. Die Erregung kann so stark sein, dass Sie das Erlebnis immer häufiger benötigen und zeitweise mehrere Beobachtungen am Tag vornehmen. Je kitzliger die Situation ist, umso erregter sind Voyeure bei ihrer Beobachtung. Die sexuelle Phantasie des Voyeurismus ist nicht mit der allgemeinen Freude am Blick auf nackte Körper zu verwechseln. Sind Sie dem Voyeurismus zugetan, können Sie oftmals nur über die Beobachtung erregt werden, während "normaler" Sex keinen Höhepunkt erzeugt und für Sie uninteressant ist.

Rechtliches

Frau in kurzer ShortsIn erster Linie heißt es: Wo kein Kläger, da kein Täter. Beobachten Sie Ihre junge und hübsche Nachbarin regelmäßig beim Sex mit ihrem Geliebten und werden dabei entdeckt, kann dies für Sie die Kündigung des Vermieters und eine Anzeige wegen Eindringen in die Privatsphäre mit sich bringen. Vom Ärger mit dem Partner Ihrer Nachbarin abgesehen, denn dieser folgt oftmals direkt auf die Tat und sorgt für schmerzvolle Erinnerungen.Für Voyeurismus können Sie nur bestraft werden, wenn man Sie entdeckt und Ihnen das Eindringen in die Privatsphäre, wie Filmaufnahmen oder Belästigung nachweisen kann. In der deutschen Rechtsprechung zählt Voyeurismus nicht als Straftatbestand, wodurch die alleinige Beobachtung anderer Menschen nicht rechtlich geahndet wird. Strafbar machen Sie sich, wenn Sie Ihre Beobachtung filmen, sich öffentlich befriedigen und dabei entdeckt werden, Kinder beobachten und zu sexuellen Handlungen bei der Beobachtung Minderjähriger greifen. Wer beim Voyeurismus erwischt wird, muss in der Regel mit der Aufforderung zur psychologischen Behandlung und nicht mit einer Haftstrafe rechnen. Nach Schwere der Tat sind Haftstrafen bis zu einem Jahr aber nicht ausgeschlossen, wobei hier explizit nach Art der Beobachtung und nach Schädigung des Opfers entschieden wird. Filmaufnahmen und Voyeurismus an Kindern führt neben der Anordnung zur Therapie zu einer Haft- oder Geldstrafe. Als Voyeur sollten Sie die Grenze zwischen dem Spiel und der Beobachtung und dem Spannen, für das Sie bestraft werden können, kennen. Die Verurteilung beim Voyeurismus erfolgt in den meisten Fällen nicht auf Grundlage der Beobachtung, sondern auf der Basis sexueller Belästigung oder Masturbation in der Öffentlichkeit / Erregung öffentlichen Ärgernisses.

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