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Sexfilme

Sexfilme sollen sexuell erregen. Jeder Mensch empfindet anders, fühlt sich von anderen Dingen angezogen. Entsprechend bilden Sexfilme schon seit Anfang des 20. Jahrhunderts die gesamte Bandbreite der menschlichen Sexualität ab. So unterschiedlich, wie die Neigungen der Betrachter, sind die Filme. Manche präsentieren Sex in einer starken Geschichte zur Unterstützung der Gefühle der Protagonisten. Indes sieht man am gegenüberliegenden Ende des Spektrums dagegen keine logisch nachvollziehbare Rahmenhandlung mehr. Ein Teil der Sexfilme lässt den Geschlechtsverkehr nur erahnen. Ein weiterer präsentiert die Geschlechtsorgane der Darsteller während der sexuellen Handlungen in Großaufnahmen. Deswegen bildeten sich im Laufe der Zeit Unterkategorien.

Grobe Einteilung der Sexfilme

Erotikfilm: Hier steht klar die erzählte Geschichte im Vordergrund. Die Schauspieler küssen oder streicheln einander höchstens. Der eigentliche Akt bleibt verbogen, beispielsweise unter der Bettdecke. Teilweise wird schlicht nach dem Vorspiel abgeblendet. Die Zuschauer bekommen nur das »Ergebnis« der intimen Begegnung zu sehen.

Softporno: Der sexuelle Akt findet im Rahmen der Filmhandlung statt, aber der Sex selbst wird gezeigt. Die direkte Darstellung eines erigierten Gliedes bzw. der offenen Vagina taucht in dieser Kategorie jedoch ebenfalls nicht auf.

Porno: Bereits die Bezeichnung macht deutlich, dass es bei solchen Filmen hauptsächlich um den Geschlechtsverkehr geht. Entsprechend werden die Geschlechtsteile der Akteure abgebildet. Die Handlung spielt meist eine reine Nebenrolle.

Hardcore: Hardcorefilme bewegen sich in den Randbereichen der Legalität und jenseits von dieser. Insbesondere durch die Verbindung zwischen Sex und Gewalt sind viele Hardcorevideos illegal.

Pornographie, Jugendschutz & neue Zielgruppen

Zum Schutz von Jugendlichen haben Erotikfilme und Softpornos in der Regel eine Altersfreigabe von 16 Jahren. Pornos sollen erst ab 18 zugänglich sein. Angesichts einer Millionen schweren Pornoindustrie und den Möglichkeiten im Internet darf der Sinn solcher Einschränkungen angezweifelt werden. Das World Wide Web macht Sexfilme für praktische jeden schnell und unkompliziert verfügbar. Zunehmend entwickeln sich Frauen und Paare zur Zielgruppe für Pornographie. Speziell konzipierte Softpornos werben damit Pärchen Anleitungen und Anregungen bieten. Frauenpornos wollen durch besondere Ästhetik und eine nachvollziehbare Rahmenhandlung ihre Zuschauerinnen erregen.