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Ein Weihnachtsmarktbesuch mit prickelnden Folgen

 

Frau in sehr freizügigen WeihnachtskostümErotische Shortstorys

 

 

 

Emilie legte den Hörer auf die Station und atmete lautstark aus. Frisch getrennt und traurig hatte sie keinen Kopf für andere Männer.

Sie wandte sich vom Telefon ab und spürte, wie die Tränen erneut in ihr aufstiegen. Was hatte sie nur getan? Seitdem Michael gegangen war, spürte Emilie nichts als Schmerz und Wut. Wut über sich und ihre Zweifel, mit denen Sie Michael verletzt und aus dem Haus getrieben hatte. Schmerz über ihren Fehltritt, der ihr Leben von einem auf den anderen Tag veränderte und aus der glücklichen Verlobten eine traurige, in Trennung lebende Singlefrau ohne Spaß am Leben werden ließ. Tinas Anruf sollte sie überreden, den heutigen Abend mit ihren Freunden auf dem Weihnachtsmarkt zu verbringen und sich nicht länger einzuigeln. "Komm doch mit, oder willst Du den Rest des Jahres Trauer tragen und in Dich hinein heulen? Er kommt nicht zurück, also nimm Dein Leben in die Hand und mach was!"

Da sich Tina von ihrem Vorhaben nicht abbringen ließ und Emilie trotz Tränen in den Augen wusste, dass ihre beste Freundin Recht hatte, sagte sie endlich zu. Nun stand sie vor dem Kleiderschrank und überlegte, was sie an diesem eiskalten Tag tragen sollte. Der rote Mantel glitt ihr durch die Finger und schon stiegen die Tränen erneut in ihr empor. Dieser Mantel war ein Geschenk ihres Liebsten, ein Geschenk von Michael. Sie nahm ihn vom Bügel, vergrub ihr Gesicht in dem flauschigen Material und dachte daran, wie er sie beim Anprobieren in der Boutique angesehen hatte und was passierte, als sie anschließend zu Hause waren. Emilie schüttelte den Kopf und wollte den Mantel gerade zurück in den Schrank hängen, als das Telefon erneut klingelte. Sie ließ das Kleidungsstück fallen und rannte ins Wohnzimmer, nahm den Hörer ab und rechnete mit Tina.

Doch der Anrufer am anderen Ende der Leitung schwieg, atmete nur einmal laut aus und legte auf. "Spinner", murmelte sie und ging zurück ins Schlafzimmer. Bis zum verabredeten Termin blieb ihr nur noch eine halbe Stunde, die sie mit dem Auflegen von Make Up, dem Ankleiden und ihrer Frisur verbringen würde. Die verheulten Augen bedurften einer besonderen Behandlung, wollte Emilie nicht alle Blicke auf sich ziehen und eventuell noch Fragen beantworten müssen. Gerade als sie sich in ihren Mantel kleidete, klingelte es an der Tür und Tina stand mit einem fröhlichen Lächeln vor ihr. "Nun komm schon!", rief die Freundin und zog Emilie an der Hand hinter sich her.

 

 

Frau in sehr freizügigen Weihnachtskostüm

 

 

Die Begegnung

 

Auf dem Weihnachtsmarkt herrschte fröhliches Treiben, Kinderlachen erfüllte die Luft und der Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln ließ ihre Stimmung steigen. Sie sah sich um und entdeckte - ihn. Er unterhielt sich mit einer Frau, die Emilie nicht kannte. Michael! Ihr Blick haftete auf ihm, ihr Körper sehnte sich nach ihm und sie spürte ein Prickeln, das ihre Sinne schwinden ließ. Auch Tina hatte den Ex ihrer Freundin entdeckt und wollte Emilie gerade zum nächsten Stand ziehen, als Michaels Blick in die Richtung der Beiden glitt und auf Emilie haften blieb. Er wechselte ein kurzes Wort mit seiner Begleiterin und kam langsam auf die beiden Frauen zu. Emilie stand wie vom Donner gerührt und sah in Michaels strahlend blaue Augen, die immer näher auf sie zukamen und ihr förmlich in die Seele zu blicken schienen. "Hi", flüsterte er und legte den Arm um ihre Schultern. Ihr Herz schlug höher, sprang beinahe aus dem Hals und schien lauter als die Musik um sie herum zu sein. "Hi", gab sie zurück und ließ ihren Blick weiter auf seinen Augen ruhen.

"Ich wusste, dass Du hier bist", flüsterte er mit einem kaum wahrnehmbaren Seitenblick auf Tina. "Und ich freue mich, denn ich musste Dich sehen." Emilie wollte gerade etwas erwidern, als er ihre Lippen mit einem sanften und immer inniger werdenden Kuss verschloss. Sie öffnete ihre Lippen, spürte seine Zunge in ihrem Mund und stöhnte leicht auf, so sehr erregte sie das Gefühl der Intimität. Seine Hände gruben sich sanft in ihre Schultern, zogen ihren Körper an ihn und ließen sie die Wärme seiner Haut selbst durch den derben Stoff der dunkelblauen Jeansjacke spüren. "Lass uns verschwinden", flüsterte er und zog Emilie von ihrer Freundin weg. Sie wollte nicht protestieren, wollte nicht fragen, warum sie ihm folgen und wohin er sie bringen würde. Mit einem Mal war alles wie früher, so, als hätte es ihren Fehltritt und Michaels übereilten Aufbruch aus ihrer gemeinsamen Wohnung nicht gegeben. Während er sie zu seinem Auto führte, hielt er sie fest umschlungen und drehte den Kopf immer wieder zur Seite, um ihr einen Kuss auf die Wange, die Augenbraue oder ihr unter der Hochsteckfrisur freiliegendes Ohr zu geben. Er hielt die Autotür auf und schob Emilie sanft auf den Sitz, ehe er um das Fahrzeug herum lief und sich hinter das Lenkrad setzte.

Michael ließ den Wagen nicht an, sondern betätigte seinen Sitz und lächelte verwegen. Emilie wusste nicht, was sie tun sollte. Doch er nahm ihr den Moment der Überlegung, in dem er sich über sie beugte und seine Hand unter ihren Mantel gleiten ließ. Er berührte ihre Brustwarzen, strich über ihren Bauch und ließ seine Hand tiefer gleiten. "Jetzt und hier?", fragte sie mit vor Gier belegter Stimme. Er antwortete nicht, sondern nahm ihr Gesicht in seine Hände und zog ihren Kopf sanft in seinen Schoss. Während sie seinen Hosenstall öffnete und ihre Lippen zart um seine Männlichkeit legte, zwirbelte er ihre Brustwarzen und gab ihr das Gefühl, was sie in ihrer Beziehung immer so sehr genossen hatte. Immer schneller wurden ihre Bewegungen, immer heftiger seine Atmung. Es störte die beiden nicht, dass Passanten am Auto vorbeiliefen und einen neugierigen Blick durch die unterdes beschlagenen Scheiben warfen. Als er zwischen ihren Lippen zum Höhepunkt kam und in seinem Sitz zusammen sank, verspürte sie unendliches Glück und vergaß für einen Moment, dass sie kein Paar mehr waren. Er sah zu ihr hinab, lächelte sie an und fragte: "Fahren wir nach Hause und machen dort weiter?" Ihr Herz schlug im Gleichtakt mit seinem, als sie nickte und zustimmte.

 

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