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Zeig mir dein Haustier und ich sag dir, wer du bist

Frauenbeine neben denen ein Spitz an der Leine sitztHaustiere sind für viele Menschen vollwertige Familienmitglieder oder beste Freunde. Sie werden verwöhnt mit den erlesensten Leckerbissen und nicht selten ist ihnen der Schlafplatz im Bett sicher. Entsprechend macht es Sinn, das Prinzip „Zeig mir deine Freunde und ich sag dir, wer du bist!“ auch auf Haustiere anzuwenden. Hören Sie also beim nächsten Date genau hin, wenn Ihre Verabredung anfängt, von Miezi oder Bello zu erzählen. Vielleicht sind Sie sogar an einen Exoten-Liebhaber geraten. Was Ihnen in diesem Fall blüht, erfahren Sie hier.

„Frau, Mitte 40, alleinstehend, 3 Katzen“, oder „Mann, 28 Jahre alt, mit Vorliebe für Reptilien und Spinnen.“ Ganz sicher haben Sie ein bestimmtes Bild im Kopf, wenn Sie solche Anzeigen lesen. Was sagt es aus über einen Mann, wenn er sich lieber eine 3 Meter lange Würgeschlange anschafft als einen Dackel? Müssen Sie Angst haben vor Klammerattacken, wenn Sie sich mit einer Meerschweinchenzüchterin verabreden? Frei nach dem Motto „Zeig mir dein Haustier und ich sag dir wie du tickst“, stellen wir Ihnen hier die wichtigsten Haustier-Typen vor.

Hundbesitzer – Wenn der Platz als bester Freund bereits vergeben ist

78 Prozent aller Hunde sind eifersüchtig. Dies hat eine US-Studie der Universität in San Diego ergeben. Was man typischerweise Katzen zuspricht, können Hunde also schon lange. Dabei sind die hechelnden Vierbeiner eher dafür bekannt, ihrem Besitzer für alle Zeiten treu ergeben zu sein.Hund guckt neben Füßen unter der Bettdecke hervor und gähnt

Genau das ist es auch, was einen Tierliebhaber dazu animiert, sich einen Golden Retriever oder einen Pudel anzuschaffen. Diese Menschen wissen sich gern in einer sicheren Beziehung. Sie mögen ein beständiges Leben, mit festen Bindungen. Dreimal täglich Gassi gehen empfinden sie nicht als monoton, sondern sie bewegen sich gern in ihrem gewohnten Umfeld. Dass sie durch einen Hund als Haustier weniger flexibel sind, wenn es zum Bespiel um die Urlaubsplanung geht, stört sie wenig. Dafür genießen Sie die Zuneigung ihrer kühlen Schnauze, die sie freudig jeden Tag nach der Arbeit an der Haustür empfängt.

Wer Hunde als Haustiere bevorzugt, scheut sich nicht davor, Verantwortung zu tragen. Der Vierbeiner vertraut den Entscheidungen seines zweibeinigen Rudelführers bedingungslos. Dafür setzt er sich auch gern mal Lautstark für dessen Sicherheit ein. In einer Beziehung mit einem Hundehalter/einer Hundehalterin geht es um Geben und Nehmen. Hier haben Sie jemanden an Ihrer Seite, der sich für Sie einsetzt, wenn’s drauf ankommt. Mit ein paar Streicheleinheiten und Leckerlis bekommen Sie ganz bestimmt auch das Problem mit Bellos Eifersucht in den Griff, wenn Sie das erste Mal bei dessen Herrchen oder Frauen zu Besuch sind.

Katzenbesitzer – Unabhängigkeit wird groß geschrieben

Wussten Sie schon, dass Katzen selten untereinander miauen? Das Maunzen nutzen sie fast ausschließlich als Mittel, sich Menschen bemerkbar zu machen. Zum Beispiel, wenn sie um Aufmerksamkeit oder Futter betteln. Wer Katzen als Haustiere bevorzugt, mag es kuschelig, ist aber dennoch gern unabhängig. Der Stubentiger miaut, wenn er seine Zuwendung einfordert, wird dafür aber ganz bestimmt kein Kunststückchen aufführen und wartet schon gar nicht erst auf Anweisungen.

Wer eine Samtpfote hält, die raus darf, hat vielleicht schon mal einen oder mehrere Tage auf die Rückkehr des Streuners warten müssen. Die meisten Katzenbesitzer schätzen den Dickschädel Mann hält schwarze Katze im Armund die Selbstständigkeit ihres Haustieres. Sie mögen keinen anhänglichen Klotz am Bein. In Beziehungen mögen sie entsprechend keine Klammerei. Der Partner/die Partnerin sollte schon eigenständig entscheiden können, was er/sie will im Leben.

Dennoch darf die Zuneigung nicht zu kurz kommen. Katzenmenschen lieben Nähe – aber eben nur nach Bedarf. Ist dieser gedeckt, entziehen sie sich gern mal für eine gewisse Zeit, um ihr Ding zu machen. Wie die Katze, so eben auch das Herrchen/Frauchen. Wer den eleganten, sinnlichen Stubentiger bevorzugt, hat meist etwas übrig für Feinheiten und liebevolle Details, oft in Form von Kunst, Kultur und kulinarischen Köstlichkeiten. Hier treffen Sie zudem auf jemanden, für den Aufmerksamkeit kein Fremdwort ist.

Fische als Haustiere – Kühl und distanziert?

Bei den Fischtypen gibt es zwei Sorten: Zum einen die Sammler, die auch auf Tauschbörsen anzutreffen sind und sich besser mit Augenfleck-Kugelfisch und Ballonkopf Erdfressern auskennen als mit Brotsorten im Supermarkt. Zum anderen diejenigen, für die der Goldfisch im Aquarium eine praktische und pflegeleichte Alternative ist zu Hund, Katze, Maus und zudem auch noch dekorativ.

GoldfischFischliebhaber mögen ein gemütliches Zuhause. Wo bei anderen der Fernseher steht, steht beim Fischsammler schon mal das Aquarium, drum herum ein heimeliges Chaos. Wer sich Fische als Haustiere hält, ist häuslich veranlagt. Bei diesen Menschen fühlen Sie sich wohl und geborgen. Allerdings sind sie keine Kuscheltypen. Mit Liebesschwüren können Sie nicht immer rechnen, dafür mit einem zuverlässigen Partner und einer guten Tasse Tee, wenn es in Ihrem Leben mal stürmisch zugeht.

Vogelfreunde – Sittich auf der Stange statt Vollmeise

Ob Wellensittich, Papagei oder andere Piepmätze: Ein Vogelbesitzer kann etwas sonderbar sein. Wer einen Vogel oder im Idealfall mehrere Vögel als Haustiere hält, ergötzt sich gern an schönen Dingen. Allerdings nicht in freier Wildbahn, sondern gut unter Verschluss. Wenn es sich um einen Papagei handelt, benötigt die Person einiges an Aufmerksamkeit durch seine Umgebung – dafür sorgt der kunterbunte, krächzende Mitbewohner. Kann der gefiederte Freund zudem auch noch sprechen oder Kunststückchen aufführen, will nicht nur der Vogel dafür belohnt werden.

Wer Vögel in einen Käfig steckt, hat gern alles unter Kontrolle. Viel Freiraum finden Sie hier auch in einer Partnerschaft nicht. Wird der Vogel jedoch als Familienmitglied angesehen und darf den lieben langen Tag munter durch die Wohnung flattern, haben Sie es eher mit einem entspannten und etwas bunten Menschen zu tun, der gern mal aus der Reihe tanzt. Spaß ist hier vorprogrammiert.

Nagetiere – Die Masche mit den großen Knopfaugen

Wer sich noch im Erwachsenenalter Hoppel und Co. hält, hängt eventuell seiner Kindheit nach.Hübsche Frau mit weißem Kaninchen auf dem Kopf Die kleinen, kuscheligen Haustiere sprechen eine infantile Seite an. Wo Katze und Hund auch mal als Kindersatz herhalten, ist ein Meerschweinchen oder ein Hamster eher ein vermeintlich lebendiges Kuscheltier.

Mit so einem Haustier-Besitzer eine Affäre oder Beziehung einzugehen, könnte Schwierigkeiten bei der Lösung von Konflikten mit sich bringen. Wahrscheinlich geht er oder sie Problemen lieber aus dem Weg, als sich der Situation zu stellen, und versteckt sich im sicheren Bau.

Bei Männern könnte aber auch die Nummer ziehen: „Ich zeig Dir mal mein süßes Kaninchen. Kommst Du mit zu mir?“ Eine Frau wird sich sicher gern den knuffigen Rammler zeigen lassen.

Spinne, Echse, Schlange und C. – Die Exoten unter den Haustierhaltern

Frau posiert mit SchlangeSpinnen und Schlangen sind nun wirklich nicht jedermanns Sache. Entsprechend sind auch deren Halter keine gewöhnlichen Artgenossen. Bei ihnen besteht eine gewisse Faszination für alles, was gefährlich ist und gern mal eine wichtige Nebenrolle in Horrorfilmen spielt. Diese Menschen haben einen Hang zu düsteren Fantasien. Im Bett könnten Sie einige bizarre Überraschungen erwarten. Wie bei Fisch-Freunden ist Kuscheln hier weniger angesagt.

Muttis neuen Lieblingsschwiegersohn/neue Lieblingsschwiegertochter haben Sie mit einem Reptilien- und Spinnen-Fan sicher nicht an der Angel. Es sei denn, Ihre Mutter schaut gern zu, wie eine putzige Maus mit Haut und Haar in einem Schlangenmaul verschwindet.

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